Kath. Kirchengemeinde St. Andreas Schlechtbach- Gschwend
Seelsorgeeinheit Schwäbischer Wald
Katholisches Pfarramt St. Blasius
(ist für die Kirchengemeinde St. Andreas zuständig)
Gschwender Str. 20
73565 Spraitbach
Tel: 07176/6590
E-Mail: StBlasius.Spraitbach(@)drs.de
Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag: 8:00 – 12:00 Uhr
Mittwoch: 15:00 – 17:00 Uhr
Pfarrer Benedict Wilson
Tel.: 07176/6590
E-Mail: Anil.ChennamkulathWilson(@)drs.de
Gemeindereferentin Brigitte Weiß
Eichendorffweg 5
73568 Durlangen
Tel.: 0 7176/6550 oder mobil: 015206812840
Homepage: se-schwaebischer-wald.drs.de
St. Andreas Kirche in Schlechtbach
Die St. Andreas Kirche in Schlechtbach wurde im Jahr 1447 erbaut und ist das älteste Gebäude der Gemeinde. Die gotische Kirche ist dem heiligen Andreas geweiht, der als Kirchenpatron verehrt wird. Besonders bemerkenswert ist der Hochaltar, der eine Muttergottesstatue aus dem Jahr 1430 enthält.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach erweitert und umgestaltet. Ab 1870 wurden eine Empore, eine Orgel und eine Sakristei hinzugefügt, zudem entstand in diesem Zeitraum ein Pfarrhaus. Die Orgel stammt ebenfalls aus dem Jahr 1870 und wurde 1980 restauriert. Nach einem umfangreichen, durch die Gemeinde weitgehend selbst finanzierten Umbau wurde die Kirche am 24. Oktober 2016 wieder eingeweiht. Dabei erhielten ein neuer, freistehender Altar und ein Ambo aus den Steinen des alten Altarsockels ihren Platz, angepasst an die Vorgaben der Liturgiereform.
Die Kirche verfügt über vier Glocken. Nach dem Verlust der größten Glocke im Zweiten Weltkrieg wurde 1950 eine neue Glocke gegossen. Zwei weitere Glocken folgten 1970 und wurden 1971 geweiht. Die älteste Glocke trägt die Inschrift „Im Namen St. Andrä 1447“. Ein besonderes Detail der Kirche ist die Darstellung der Heiligen Kümmernis, die Justinus Kerner zu seiner Ballade „Der Geiger zu Gmünd“ inspirierte.
Heilig Kreuz Kirche Gschwend
Die Heilig Kreuz Kirche in Gschwend wurde gebaut, nachdem sich durch den Zuzug von Heimatvertriebenen aus verschiedenen Regionen wie dem Sudetenland, Schlesien, Ungarn und Jugoslawien eine katholische Gemeinde im Ort gebildet hatte. Anfangs fanden die Gottesdienste im ehemaligen Gasthof „Rössle“ statt.
Nach der Planung des Kirchenbaus wurde zunächst ein Pfarrhaus errichtet, bevor schließlich die Genehmigung für den Bau einer Kirche erteilt wurde. Am 1. März 1964 legte Dekan Breitenbach aus Schwäbisch Gmünd den Grundstein. Bereits am 30. Mai 1965 wurde die Kirche von Weihbischof Wilhelm Sedlmaier feierlich eingeweiht. Die Ornamentfenster der Kirche wurden von der bürgerlichen Gemeinde Gschwend gestiftet.
Unterhalb der Kirche befindet sich ein Gemeindesaal, der für Veranstaltungen genutzt werden kann. Auch ein Jugendraum steht zur Verfügung. Die Kirche verfügt über eine Empore, auf der eine elektrische Orgel installiert ist. Am 31. Mai 2025 feierte die Kirchengemeinde das 60-jährige Bestehen der Kirche.
Gottesdienst
Die Gottesdienste finden in der St. Andreas Kirche in Schlechtbauch und in der Heilig Kreuz Kirche in Gschwend statt, aber auch in der Seniorenheimat Schuppert. Die Gottesdienstzeiten kann man auf der Homepage oder dem Amtsblatt entnehmen.