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Gschwend

Gschwend Luftbild

Die ursprünglich unbedeutende Ansiedlung an der Kreuzung der Straße von der Frickenhofer Höhe nach Welzheim und der Straße von Gmünd nach Gaildorf entwickelte sich zu einem Mittelpunkt von Handel und Gewerbe. Gschwend erlangte einen großen Einzugsbereich. Der ursprünglich in Seelach gelegene Gerichtssitz wurde 1550 nach Gschwend gelegt. Gschwend ist heute ein wichtiger Mittelpunkt der gesamten Gegend. Dienstleistungsmäßig hat die Gemeinde in Gschwend im öffentlichen Sektor Bürgermeisteramt, Forstaußenstelle, Notariat und Wertstoffhof;- im privaten Bereich sind vielfältige Geschäfte und Handwerksbetriebe vorhanden, dazu Bankfilialen und Zweigstellen der AOK und GEK. Es gibt einen Wochenendmarkt und sechs Krämermärkte und aus Tradition monatliche Viehmärkte.

Badesee

Badesee

Als Stausee für den Mühlenantrieb hatte der Gschwender Badesee seinen Ursprung. Die idyllische Lage und die ausgezeichnete Wasserqualität machen ihn im Sommer zum gefragten Badesee. Die notwendigen Umkleidekabinen mit dem Kiosk sind von der Gemeinde geschaffen und 2005 renoviert und durch neue attraktive Gebäude ersetzt. Dabei erhielt die DLRG-Ortsgruppe einen Wachraum für die Betreuung des Badebetriebs.

 

Bilderhaus

Der aus der Kunst- und Kulturbewegung entstandene Musikwinter hat sich hier eine kulturelle Begegnungsstätte im Brunnengässle geschaffen.

 

Evangelisches Gemeindehaus

Gemeindehaus

Das 1989 eingeweihte Gemeindehaus an der Stelle des ehemaligen "Kinderschüles" am "Kirchenbergle" verfügt über ausreichende und schöne Räumlichkeiten für die evangelische Kirchengemeinde.

 

 

 

 

Evangelische Kirche

Evangelische Kirche

Eine erste Kirche wurde im Bereich des heutigen "Café Weller" 1759 geweiht. Vorher mussten, je nach standesherrlicher Zugehörigkeit, die Kirchen in Frickenhofen oder Kirchenkirnberg besucht werden. Bei der Brandkatastrophe 1857 wurde sie wie viele Gebäude ein Raub der Flammen. Die heutige Kirche wurde 1861-63 durch Oberbaurat von Leins im neugotischen Stil errichtet. Zum Bedauern alter Gschwender wurde 1968 der neugotische Turm durch eine moderne Turmspitze ersetzt.

 

 

 

 

Gemeindehalle

Gemeindehalle

Die vor dem Krieg angestellte Planung einer Gemeindehalle konnte erst nach 1950 durch die Initiative der Vereine verwirklicht werden. Heute ist sie überbelegt von Schule und Sportverein. Eine zusätzliche große Mehrzweckhalle ist bereits in Planung.

 

 

 

Neuapostolische Kirche

Die Neuapostolische Gemeinde konnte ihren seit 1955 angemieteten Gottesdienstraum in der Welzheimer Straße aufgeben und 1976 ihre in der Gartenstraße erbaute Kirche benutzen. Die Einweihung der Kirche erfolgte am 10. April 1976 durch den Apostel Emil Fischer.

Marktplatz

Marktplatz

Die Gschwender Brandkatastrophe 1857 war genau genommen die große Chance, das Ortsbild neu zu gestalten. So konnten die seit 1760 bestehenden Jahrmärkte und besonders die großen Viehmärkte sich besser ausbreiten. Diese Grundlage eines landwirtschaftlichen Zentrums führte zum heutigen Handels- und Dienstleistungszentrum. Heute werden die Viehmärkte kaum mehr beschickt, dafür nun der ganztägige Krämermarkt. Neu wurde 1995 ein Wochenmarkt eingeführt. Der Pavillon als Wartehalle für Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs ist das künstlerische, moderne Pendant Turzer's zum funktionellen Marktplatz. Der Marktbrunnen selbst orientiert sich an der Tradition und stellt die Besiegelung eines Viehhandels durch Handschlag dar. Neu entdeckt wurde die Eignung des Marktplatzes für Feste aller Art. Seinen Glanz entfaltet der Platz beim seit 1998 eingeführten Marktplatzfest, der Gschwender Kirbe und dem Weihnachtsmarkt.

Schulzentrum

Heinrich-Prescher-Schule

Am Ende der Steingasse befindet sich die Heinrich-Prescher-Schule, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Im 1962 gebauten Gebäude ist die Grundschule, dort ist an der Fassade ein Fresko des Kunstmalers Peter Jakob Schober angebracht. 1973 wurde die heutige Hauptschule gebaut, auf der Südseite mit einer parkähnlichen Anlage zum Steinbach hin.

 

 

Heinrich Prescher

Er war von 1776 bis zu seinem Tod 1827 Pfarrer in Gschwend. Dem 1749 in Gaildorf geborenen Schullehrersohn verdankt das Limpurger Land eine umfangreiche Geschichtsdokumentation. Zwei Bände "Geschichte und Beschreibung der zum fränkischen Kreis gehörenden Reichsgrafschaft Limpurg".

 

Katholische Kirche

Katholische Kirche

In der Lindenstraße wurde die Kirche für die Katholische Kirchengemeinde errichtet und am 30. Mai 1965 eingeweiht. Die Gemeinde hat dabei die Kirchenfenster gestiftet. 1969 hat die Gemeinde der Kirchengemeinde eine Glocke gespendet. Die vierte Glocke wurde 1999 gespendet und am 18. Juli 1999 geweiht.

Feuerwehrmagazin

Gschwend FFW Magazin

In einer wahren Harmonie sind in dem Gebäude in der Gaildorfer Straße nicht nur die Feuerwehr, sondern auch das Deutsche Rote Kreuz, in Gestalt der Ortsgruppe Gschwend und die DLRG Ortsgruppe Gschwend untergebracht. Diese räumliche Konzentration führt zu einer hervorragenden Zusammenarbeit der Rettungsorganisationen.

 

 

Hallenbad

Im 28°C warmen Wasser Sommers wie Winters zu schwimmen ist eine besondere Leistung der Gemeinde für ihre Bürger und Gäste. Das Schwimmbecken hat eine Größe von 10 x 25 Meter. Beachtenswert ist das Fresko des Kunstmalers Peter Jakob Schober in der Schwimmhalle. Gern benutzt wird der Saunabereich im Untergeschoss. Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag.

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